Betreuungsstelle werden

Eine unserer Hauptaufgaben ist die Kastration von freilebenden Katzen. Grundsätzlich bringen wir die Tiere nach der Kastration wieder in ihre gewohnte Umgebung zurück. Manchmal ist es jedoch erforderlich, die Tiere aufzunehmen, weil sie etwa bereits trächtig sind, einer medizinischen Behandlung bedürfen oder vor Ort nicht überlebensfähig wären.

Außerdem müssen wir im Rahmen unserer Kastrationsprojekte jene Jungtiere aufnehmen, die aufgrund ihres Alters noch nicht kastrationsfähig sind. Würden wir sie zurücklassen, würde die Vermehrung ungebremst weitergehen und all die Mühe umsonst gewesen sein.

Weil wir kein Tierheim betreiben, sind wir zur Aufnahme unserer Notfellchen auf Betreuungsstellen angewiesen. Dabei kannst du auf zweierlei Art helfen:

1. Pflegestelle werden

Pflegestelle zu sein bedeutet, dass du dem Tier bis zu seiner Vermittlung ein Zuhause bietest. Ob es nun eine ganze Katzenfamilie, eine erwachsene Katze, kleine Kätzchen oder gleich mehrere Katzenfreunde sind, hängt ganz von deinem Willen und deinen Kapazitäten ab.

Diese Voraussetzungen solltest du aber jedenfalls mitbringen:

  • Tierliebe
  • Räumliche Möglichkeiten: Wenn du bereits eigene Haustiere hast, ist es für die ersten Woche empfehlenswert, als eine Art Quarantänestation über einen abgetrennten Raum/Bereich zu verfügen. Jedenfalls aber braucht dein Pflegling auf Dauer einen Unterschlupf im Haus, wo er es trocken und warm hat, sich ein wenig ausbreiten und auch einen Blick ins Freie werfen kann (Fenster).
  • Finanzielle Mittel: Da wir als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen sind, bitten wir dich grundsätzlich für Futter und Zubehör selbst aufzukommen. Im Rahmen der uns erteilten Sachspenden werden wir aber selbstverständlich versuchen, dich bestmöglich auszustatten. Die Kosten für die medzinische Versorgung übernimmt aber jedenfalls der Verein!
  • Zeit, Geduld und Ausdauer: Bitte bedenke, dass es nie vorhersehbar ist, wie schnell dein Pflegling vermittelt werden kann. Außerdem brauchen manche unserer Notfellchen einiges an Zeit, um sich an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen.

Wenn sich Interessenten für deinen Pflegling finden, verweisen wir sie an dich persönlich, damit du einen Kennenlerntermin mit ihnen vereinbaren kannst. Wie intensiv du dich bereits im Vorfeld in den Vermittlungsablauf einbinden möchtest, bleibt dir überlassen.

Jedenfalls zählt es aber zu deiner Aufgabe, das Tier bis zu seiner Vermittlung zu versorgen und liebevoll zu betreuen, sodass es Vertrauen in den Menschen fassen kann.

2. Futterstelle für scheue Katzen werden

Einige der ausgewachsenen Katzen, die wir übernehmen müssen, haben bereits jahrelang in wilder Freiheit gelebt und können sich so ganz und gar nicht mit enger menschlicher Gesellschaft anfreunden.

Für solche Katzen suchen wir nach ihrer Kastration Betreuungsstellen, wo sie einen trockenen Unterschlupf (Wirtschaftsgebäude, Heuboden, Gartenhütte, Keller oä.) vorfinden und regelmäßig gefüttert werden.

Einzige Voraussetzung ist, dass keine stark befahrene Straße in der direkten Umgebung ist.

Da wir als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen sind, bitten wir dich auch als Futterstelle grundsätzlich für das Futter selbst aufzukommen. Im Rahmen der uns erteilten Sachspenden werden wir aber selbstverständlich versuchen, dich bestmöglich auszustatten. Die Kosten für allfällige medizinische Behandlungen übernimmt aber jedenfalls der Verein!

Da eine Vermittlung solcher Katzen nicht in Frage kommt, würden sie bei dir ihren endgültigen Lebensplatz finden. Im Gegenzug wird dein Zuhause sehr schnell mäusefrei sein. :-)